Das Unternehmensgebäude von EuroLam in Wiegendorf / Thüringen.

Neuestes Lamellenfenstersystem „GuardAir“ besteht Prüfung für Durchschusshemmung mühelos

Lamellenfenster von EuroLam sind Weltmarktführer in puncto Einbruchschutz und Durchschusshemmung

Das Thüringer Unternehmen EuroLam baut seine Sicherheitssparte weiter aus und bringt sein neues Produkt „GuardAir“ auf den Markt.
Schon vor Jahren hat EuroLam die Zeichen der Zeit erkannt und seine Entwicklungstätigkeit auch in Richtung der Sicherheitstechnik erweitert. Der Bedarf an einbruchhemmenden und durchschusshemmenden Bauteilen nimmt stetig zu. Dabei stellt besonders die Kombination von Architektur und Sicherheit Bauherren, Architekten und Planer vor eine große Herausforderung. EuroLam löste diese Problematik mit der Zertifizierung seines innovativen Lamellenfenstersystems.  
„Mit Stolz geben wir bekannt, dass unser GuardAir die Prüfung für durchschusshemmende Fenster bestanden hat und in der Widerstandsklasse FB 6 zertifiziert worden ist.“, erklärt Betriebsleiter Henning Röper. Damit ist das GuardAir das weltweit einzige Lamellenfenster mit dieser Zertifizierung. EuroLam untermauert mit diesem Schritt die Einmaligkeit seiner Produkte auf dem nationalen und internationalen Markt.
 
Prüfung DIN EN 1522/23 (Gesamtkonstruktion) in Verbindung mit DIN EN 1063 (Glas)

Die Prüfung erfolgte durch ein unabhängiges Prüfinstitut. Das GuardAir wurde in der Widerstandsklasse FB 6 (BR 6) getestet. Gemäß der europäischen Norm werden die Widerstandsklassen FB 1 bis FB 7 unterschieden, wovon FB 7 die höchste Stufe darstellt.
Für die Prüfung wird das Objekt zunächst  in einem Rahmen befestigt. Danach erfolgt der Beschuss, bei dem das Geschoss das Element nicht durchdringen darf.
Um einen funktionsfähigen Schutz vor Schüssen zu gewährleisten, müssen alle Komponenten eines Fensters aufeinander abgestimmt und durchschusssicher sein.  Dazu zählen neben der Verglasung auch Rahmenprofile, Sicherheitsbeschläge, Befestigungsmaterial und der Baukörper.
In den einzelnen Klassen werden die Testelemente aus verschiedenen Entfernungen mit unterschiedlichen Waffen, Kalibern und Geschossenergien beschossen. Je höher die Klasse desto massiver ist der Beschuss und infolgedessen die Anforderungen an die Konstruktion.  
Das Lamellenfenster wurde 23-mal mit einer Langwaffe (Büchse) aus einer Distanz von 10 Metern mit zwei unterschiedlichen Kalibern, sowohl einem Spitzkopfgeschoss als auch einem Weichkerngeschoss, befeuert.
Mit dem Kaliber 5,56 x 45 wurde sechsmal mit einer Geschwindigkeit von 950 m/s geschossen und 17-mal mit einem 7,62 x 51 Kaliber mit einer Geschwindigkeit von 830 m/s.
Jeder Bereich wurde jeweils dreimal einem Beschuss unterzogen, danach erfolgte eine Bestandsaufnahme.  
Das GuardAir hielt allem stand und konnte damit die angestrebte zweithöchste Widerstandsklasse (FB 6) mühelos erreichen.

Testobjekt: GuardAir

Das hochisolierte Lamellenfenstersystem besticht durch eine flächenbündige Ganzglasoptik außen und einer selbsthemmenden Verrieglungstechnik. Das GuardAir besteht aus einem oder mehreren übereinanderliegenden Lamellen, die oben gelagert sind und sich komplett nach außen öffnen lassen. Es wird standardmäßig mit einem Öffnungswinkel von 80° ausgeliefert. Dabei ist das GuardAir mit einer minimalen Breite von 700 mm und einer maximalen Breite von 2500 mm erhältlich. Zusätzlich ist es ebenfalls mit der Widerstandsklasse RC2 zertifiziert.

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Lamellenfenster GuardAir
GuardAir

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